Einfach mal abschalten

Wie wichtig es ist, sich auch mal eine Auszeit zu nehmen

Die Uni hat wieder begonnen und mit ihr das volle Programm: Vorlesungen, Bib, schneller Mittag in der Mensa, abends noch zum Sport und – ach ja – die Verabredung mit den Freunden – wo bringt man die denn noch unter? Der Alltag eines Studenten ist nicht immer so harmlos, wie er von vielen dargestellt wird. Da kann es schon mal vorkommen, dass einem alles über den Kopf wächst und man einfach gerne den STOP-Knopf drücken würde. Kann man auch, man muss nur wissen wie.

1. An einen festen Tagesplan halten

Organisation ist nicht nur was für Kleinkarierte. Ein Kalender – auch in digitaler Form – erleichtert die Terminplanung um ein Vielfaches. Bei der elektronischen Variante ist vor allem die Hinweisfunktion der Grund, weshalb man endlich keine Anmeldefristen mehr verpasst und Tage vorher an Events und To Do‘s erinnert wird. Einen festen Tagesplan zu haben bedeutet nicht, dass man jeden Tag um Punkt 8 Uhr das Haus verlässt und jede Aktivität Monate vorher plant, sondern vielmehr, dass einem bewusst ist, wann welches Programm ansteht, wann genügend Zeit für eine Pause ist und wann man seinen Hobbys nachgehen kann. Feste Tage für Sport lassen sich außerdem auch besser einhalten und man findet schlechter eine Ausrede fürs Schwänzen, wenn die Zeit fest eingeplant ist. Das gleiche gilt übrigens auch für feste Lerntage oder Bib-Aufenthalte!

2. Spontaneität? Ja, aber in Maßen

Ein Szenario, das wir alle kennen: Man freut sich, endlich nach Hause zu kommen und es sich bei einer Runde Netflix gemütlich zu machen, da kommt der Kumpel an und fragt, ob man denn nicht noch auf ein Feierabendbier mitkommen mag. Wer kann da schon widerstehen und absagen?! „Niemand!“ denkt man sich und sagt zu. Dafür fällt die Ruhepause am Abend weg und andere Pläne werden verworfen. Deshalb gilt – so schwer es auch ist – auch mal nein zu sagen und sich mindestens einen Abend in der Woche für sich selbst freizuschaufeln. Das mag im ersten Moment – vor allem im Hinblick auf das Motto „Spontane Aktionen sind die Besten“ – spießig klingen, hilft aber auf Dauer dabei, sich an seinen Tagesplan zu halten und nicht ständig davon abzudriften.

3. Zeit für sich selbst einplanen

Passt einem das aber überhaupt nicht in den Plan, weil man abends lieber von Freunden umgeben ist, dann gilt es, darauf zu achten, dass man sich tagsüber ein paar Minuten für sich selbst nimmt – dabei auch gerne Musik hört und einfach mal durchatmet, die vergangenen Tage reflektiert und die kommenden überdenkt. Dabei kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen und sich gerne auch mal für das loben, was man in dieser Woche schon alles erreicht hat, schließlich ist man viel zu oft zu streng mit sich selbst. 4. Auf seinen Körper hören!

Im Endeffekt soll es natürlich jedem selbst überlassen sein, wie er/sie die eigenen Pausen am sinnvollsten und effektivsten kreiert. Dabei sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Am Wichtigsten ist es, dass man für sich selbst erkennt was einem guttut und wie man sich die nötige Auszeit nimmt. Dabei lassen sich keine generellen Vorschriften oder Regeln aufstellen – manchmal gibt es einfach Wochen, in denen man keine volle Minute Zeit für sich findet, aber den Trubel genießt und dann auch wieder solche, in denen das Bedürfnis nach Ruhe dafür größer ist.

4. Pausen sind reine Zeitverschwendung. Fehlanzeige.

…denn Pausen machen oder sich eine Auszeit nehmen wirkt sich nicht nur positiv auf sein Inneres aus, sondern sorgt dafür, dass man im Anschluss tatkräftiger und energievoller weiterarbeiten kann. So beugen regelmäßige Pausen Fehler vor und frischen die Konzentrationsfähigkeit auf. Längerfristig können Pausen – vor allem an der frischen Luft – auch vor Müdigkeit bewahren, wodurch sich vielleicht sogar die x-te Tasse Kaffee meiden lässt! Auch auf Lernpausen ist das Gesagte zu übertragen, wobei hier vor allem das Schöpfen neuer Konzentration eine große Rolle spielt – die kommt einem wohl nämlich am Schnellsten abhanden. Es gilt wieder, dass man selbst am besten seine Pausen bestimmen und gestalten kann –aber jedenfalls darauf achten sollte, dass man währenddessen nicht über Lernstoff oder ähnliches spricht, sondern auf andere Gedanken kommt.

Fazit:
Natürlich beruht das von mir Geschriebene auf meinen ganz eigenen, personalisierten (An-)Gewohnheiten (und denen meiner Kommilitonen, die sich vielleicht im Text wiedererkennen ☺). Wie bereits oben erwähnt, muss jeder für sich bestimmen, wie er/sie seine Pausen oder Auszeiten gestaltet. Generell glaube ich aber, einen zumindest kurzen Überblick darüber verschaffen zu können, was man in unserem – gar nicht so harmlosen – Studentenleben alles beachten kann und vielleicht auch sollte.

Meine Tipps sind außerdem nur Anhaltspunkte, die bestimmt auch noch zu ergänzen sind, wobei ich mich auch sehr über Ideen und Ratschläge freuen würde! Zum Schluss wünsche ich eine entspannte Pause. Und immer dran denken – in der Ruhe liegt die Kraft.

 

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