Selbstmarketing – Schlüssel zum Erfolg?

Sich selbst anpreisen und verkaufen, andere von den eigenen Qualitäten und Fähigkeiten zu überzeugen und dabei auch noch selbstsicher auftreten – das scheint auf den ersten Blick oberflächlich, egozentrisch und fast schon narzisstisch. Feststeht aber: richtig umgesetzt und angewendet ist Selbstmarketing (oder auch Selbstvermarktung) ein erfolgsversprechendes Konzept. Was Selbstmarketing ist und wie man es umsetzten kann:

Wofür brauche ich Selbstmarketing?

Selbstmarketing kann in verschiedenen beruflichen Aspekten sehr hilfreich sein. Primär zielt es auf die richtige und überzeugende Präsentation der eigenen Person und Fähigkeiten ab. Eingesetzt werden kann es bei Bewerbungsgesprächen, Karriere-Messen, Recruiting- Veranstaltungen oder Gehaltsverhandlungen. Aber auch schon im Studium, etwa bei Seminaren, Vorträgen und mündlichen Prüfungen können die Grundsätze und Tricks der richtigen Selbstvermarktung bereits eingesetzt werden und den Erfolg beeinflussen.

Wichtig ist aber, die Eigen- PR klar von Angeberei und Prahlerei abzugrenzen, denn das macht nur in den seltensten Fällen einen guten Eindruck. Es kommt also darauf an, dass das, was du von dir gibst, auch wirklich Hand und Fuß hat und der Wahrheit entspricht. Verkaufen sollte man nämlich nicht bloß eine schöne Hülle, sondern echte Qualitäten und Fähigkeiten. Auch die richtige Dosierung ist entscheidend: Hierfür bedarf es in der Regel ein wenig Fingerspitzengefühl, wann die Eigenwerbung angebracht ist und wann nicht. Entscheidend sind hierfür vor allem der Kontext und das Umfeld.

Wie setze ich Selbstmarketing richtig ein?  

Das Selbstmarketing kennt verschiedene Strategien, die man individuell oder kombiniert einsetzen kann. Auch hier kommt es auf den konkreten Anlass und das Umfeld an um abzuschätzen, was angebracht ist. Folgende Tipps können dir bei der eigenen Präsentation helfen:

  • Voraussetzungen schaffen

Zunächst bedarf es ein wenig Vorarbeit. Dazu zählt zum einen, sich seiner genauen Ziele bewusst zu werden. Was genau will ich erreichen? Welche Position möchte ich bekommen? In welchem Umfeld möchte ich tätig werden? Dieser Schritt ist nicht nur für die eigene Motivation wichtig, er ist auch deswegen unerlässlich, um die genauen Maßnahmen und Strategien genau an die Zielgruppe anpassen zu können.

Weiter solltest du dir deiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst werden, um diese später richtig einbringen zu können. Hilfreich ist es dabei insbesondere, Kritik und Feedback von anderen einzuholen und dies dann auch zu beherzigen. Der objektive Blick von Kommilitonen, Professoren oder Arbeitgebern öffnet einem oft die Augen und ermöglicht die eigene Verbesserung in vielen Bereichen.

  • Bühnen nutzen

Das berufliche Vernetzen und das Knüpfen von Kontakten sind immer hilfreich. Gerade beim Selbstmarketing kommt es aber ganz besonders darauf an, Chancen und Gelegenheiten hierfür zu ergreifen und richtig zu nutzen. Denn nur wer das tut, hat schlussendlich auch die Möglichkeit, sich zu präsentieren und seiner „Zielgruppe“ anzunähern. Am besten geeignet sind Workshops, Recruiting- Events oder Seminare, bei denen man idealerweise selbst Vorträge halten kann oder Diskussionen führt. So kannst du dein Wissen und deine Fähigkeiten ganz praktisch unter Beweis stellen. Wichtig ist es jedenfalls, Eigeninitiative zu zeigen. Das kommt immer gut an!

  • Erfolge und Qualitäten nicht verstecken

Aus Fehlern lernt man und wie bereits gesagt ist das Kennen seiner eigenen Schwächen essentiell, um sich weiter zu entwickeln und zu verbessern. Doch die eigenen Fähigkeiten und Erfolge sollten natürlich ganz besonders hervorgehoben und in das richtige Licht gerückt werden. Welche Erfahrungen hast du im Leben / im Studium / im Beruf gemacht und was hast du daraus gelernt? Welche Zusatzqualifikationen kannst du vorweisen? Welche Schwerpunkte hast du im Studium gesetzt? In welchen Fächern und Prüfungen hast du besonders gut abgeschnitten? Dabei gilt: Keine falsche Bescheidenheit. Natürlich sind auch hier nicht Protzen und Prahlen gemeint. Aber auf harterarbeitete Erfolge kann man stolz sein und dies auch zeigen. „Das Glück ist mit den Tüchtigen“, also kein Grund, die eigenen Erfolge herunter zu spielen oder gar zu verschweigen.

  • Der richtige Auftritt

Zu guter Letzt geht es natürlich auch um das optische. Der richtige Auftritt ist nämlich essentiell, und zwar in vielerlei Hinsicht. Wichtig ist zum einen ein seriöser Auftritt im Internet, sei es in den Sozialen Medien oder auf Karriere- Plattformen. Achte auf korrekte Sprache und Ausdrucksweise, qualitative und ansprechende Fotos und, falls erforderlich, vollständige und korrekte Angaben zu deinem Lebenslauf oder deiner Qualifikationen. Auch im echten Leben zählt das richtige Erscheinungsbild. Was die Kleidung angeht kann man sich idealerweise an dem Personenkreis orientieren, zu dem man dazugehören will und den Kleidungsstil diesem anpassen. Ein gepflegtes Äußeres, als auch eine korrekte und deutliche Sprache sind für den richtigen Auftritt unerlässlich.

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