Lernen wie die Profis

Neues Jahr, neue Vorsätze!

Endlich mehr am Schreibtisch sitzen und weniger an der Bar! Und wenn das nicht klappt, dann wenigstens die eigene Lernzeit effizienter nutzen und mehr rausholen.
Aber wie funktioniert das eigentlich am besten und wer kann einen dabei unterstützen, das auch wirklich zu schaffen und nicht alle guten Vorsätze im neuen Jahr über Bord zu werfen?
Die Antwort geben eine Reihe von neuen Apps rund um das Thema Lernen und Verinnerlichen des Gelernten, die wir im Folgenden näher anschauen wollen:

 

  1. Jurafuchs

Das vor kurzem gegründete StartUp hat es sich zur Aufgabe gemacht, das klassische juristische Lernen zu erneuern und eine Alternative zum traditionellen Pauken zu geben.
Die App stellt aktuelle Rechtsprechung und examensrelevantes Wissen anhand von kurzen Fällen dar, die dann vom Nutzer mithilfe vorgefertigter Antworten gelöst werden müssen. Damit das Interesse nicht aufgrund seitenlanger Sachverhalte gleich wieder schwindet, sind die Fälle nie länger als 280 Zeichen. Das ist übrigens auch die Höchstzahl an Zeichen, die man bei Twitter für einen Tweet verwenden kann, dementsprechend schnell ist so ein „JuraFuchs-Fall“ also zu erfassen. Dazu gibt es zu jedem Sachverhalt noch kleine Illustrationen, die die Freude am Lernen verstärken und das Verständnis für die Fälle vereinfachen soll. Sinn und Zweck der App ist es, sie jeden Tag wenigstens ein paar Minuten zu nutzen und so durch ständige Wiederholung die wichtigsten Themen zu verinnerlichen. Eine effiziente Lernmöglichkeit für jeden, der die Zeit in der Bahn oder im Bus sinnvoll nutzen und ganz nebenbei einiges fürs Studium tun will. Erhältlich ist die App kostenfrei im App- und im Android Store.

 

  1. Repetico

Die Lernplattform Repetico ist ein E-Learning StartUp, mit dem von überall aus auf eigene und fremde Karteikarten zugegriffen und gelernt werden kann.
Die Karteikarten können dabei entweder parallel zum eigenen Lernrhythmus nach und nach selbst geschrieben, oder vorgefertigt in der App erworben werden.
Sowohl online als auch offline kann man dann vom Handy, Laptop oder Tablet auf die Karteikarten zugreifen, wo sie nach einem bestimmten Algorithmus immer wieder abgefragt werden, um sie so nach und nach dem Langzeitgedächtnis zuzuführen.
Eine tolle Alternative beim Einprägen von Definitionen und Schemata, die sonst gerne einmal wegfallen!
Zusätzlich dazu gibt es die Möglichkeit, sich auch noch mit Freunden zu messen, indem die eigene Lernaktivität und die der Freunde mitverfolgt und beim lernen verglichen werden kann.
Für all jene, die zur Examensvorbereitung dann auch noch das kommerzielle Repetitorium Alpmann Schmidt besuchen, wartet ein zusätzliches „Sahnehäubchen“ von Repetico. Seit einiger Zeit besteht nämlich eine Kooperation zwischen der Website und dem Repetitorium, welches nun in einigen Städten die Möglichkeit bietet, die im Kurs erarbeiteten Inhalte später in der App zu wiederholen.
Die Karteikarten werden nach den einzelnen Sitzungen passend zum Thema der jeweiligen Stunde auf Repetico freigeschaltet und bieten so die Möglichkeit den konkreten Kursinhalt jederzeit und von überall zu repetieren.

 

  1. Lex Superior

Das aus Heidelberg stammende StartUp Lex superior ermöglicht den Jurastudenten, aber auch Referendaren, endlich einmal Schönfelder und sonstige Gesetzestexte getrost zuhause auf dem Schreibtisch zu lassen, und sich nur mit Laptop, Tablet oder Handy ausgestattet ans Pauken zu setzen.
Die App beinhaltet sämtliches Bundes- sowie Europarecht und eine sich ständig vergrößernde Auswahl an Landesrecht.
Bücher schleppen und den richtigen Gesetzestext suchen ist damit überflüssig, der gewünschte Paragraph kann einfach in die App eingegeben und mit einem Klick gesucht werden.
Für den nötigen Lerneffekt sorgt dann noch ein sich ständig erweiternder Datensatz von Gesetzen und Urteilen, um inhaltlich immer up to date zu sein.
Wem das noch nicht reicht, der kann sich über die App außerdem über verschiedenste Arbeitgeber im juristischen Bereich informieren und sich so gegebenenfalls Anregungen für das nächste Praktikum oder den eigenen Traumjob verschaffen.

 

  1. Jurcase

Wer sich dann bis zum Examen vorgekämpft hat, der kann sich zuletzt noch mit JurCase perfekt vorbereitet den entscheidenden Klausuren stellen.
Das Unternehmen bietet die Möglichkeit, Gesetzestexte und Kommentare sowohl für das erste als auch das zweite Staatsexamen zu mieten.
Die hohen Kosten, die normalerweise für die Beschaffung von examensrelevanten Büchern auf jeden Jurastudenten zukommen, können einfach umgangen werden und bieten so eine gute Alternative für Examen und Vorbereitung.
Wer nur bestimmte Kommentare haben will oder braucht, der kann sich die Bücherpakete auch ganz einfach selbst zusammenstellen und pünktlich zum Examen die neueste Auflage in Empfang nehmen.
Geliefert wird das Ganze übrigens in einem praktischen Rollköfferchen mit allerlei zusätzlichen Gadgets wie Ohropax, RedBull und Markern.
Nach dem Examen wird der kleine Koffer dann einfach wieder zurückgesendet oder sogar direkt am Examensort abgeholt, um dann ohne Altlasten das Examen zu feiern.

 

Wem das an moderner (Lern)Technik für das neue Jahr noch nicht reicht, der sollte natürlich regelmäßig auf dem Myjobfair-Blog vorbeischauen, um die neuesten Juratipps rund um Studium, Examen und Job abzugreifen.
Einem erfolgreichen neuen Jahr steht dann (studientechnisch) nichts mehr entgegen!

 

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