Spartipps für Juristen

Die Studiengebühren kosten uns Studierenden halbjährlich bereits genug und steigen von Semester zu Semester meist an. Gemeinsam mit den Mieten in den Großstädten bleibt da im Geldbeutel eines Studenten meist nicht mehr viel übrig. Wenn man überlegt, dass man für einem normalen Studentenjob durchschnittlich zwischen 10€ bis 12€ die Stunde bekommt, muss man sich fragen, an welchen Stellen man sonst Einsparungen machen kann.

Nicht jeder von uns ist schließlich ein Aurelius, mit Geldeingang aus dem Hause Papa.

Juristische Zeitschriften abonnieren

Gerade in der Examensvorbereitung ist es wichtig, immer auf den neusten Stand zu sein und die neuste Rechtsprechung zu kennen. Wer es in Papierform mag, kann sich so gut wie jede juristische Zeitschrift zunächst einmal im Probeabo bestellen, z.B. die JuS für 3 Monate oder die NJW für 4 Wochen gratis. Das Einzige, dass man hierbei beachten sollte ist, dass das Probeabonnenment rechtzeitig gekündigt werden muss. Ansonsten können hierdurch fiese Zusatzkosten entstehen. Doch wer alles im Blick behält, kann so fast gratis durch die Examensvorbereitung kommen, zumindest was die Rechtsprechung angeht. Die meisten Präsenz-Repetitorien geben solche Zeitschriften jedoch sowieso im Gesamtpaket aus.

Online Repetitorien

Doch auch bei den Repetitorien kann man Geld sparen. Diese gibt es inzwischen als zeitlich flexible online Pakete von verschiedenen Anbietern. Die Kosten betragen zwischen 10€ und 50€ im Monat, statt 200€ für ein Präsenz-Repetitorium. Bevor man sich für ein Online-Repetitorium entscheidet, ist es möglich „Probezuhören“. Bei Juraonline z.B. ist dies bis zu 3 Tage möglich. Hier genügt die eingeräumte Probezeit, sich zu jedem Rechtsgebiet ein Video anzuschauen. Bei jenen, bei denen dies nicht möglich ist, kann man sich wenigstens einzelne Rechtsgebiete für einen kleinen Preis zu Gemüte führen. Wer ein gutes Zeitmanagement hat und sich auch über längere Zeit selbst motivieren kann, kann so richtig viel sparen.

Thermobecher statt Coffee to go

Der Klassiker. Gerade angehende Juristen brauchen ihn, den schnellen Kaffee auf die Hand. Doch wer jeden Tag mindestens 1€ hierfür ausgibt, kommt schnell auf 30€ im Monat. Aber seien wir mal ehrlich, die wenigstens von uns trinken nur einen Kaffee am Tag. Wie schön ist es da nicht, seinen eigenen Kaffee von Zuhause mitzubringen. Selbst wenn der erste Kaffee dann leer ist kann man sich den Becher noch einmal auffüllen lassen. So spart man nicht nur Geld, sondern tut gleichzeitig noch was Gutes für die Umwelt. In vielen Kaffees spart man sich so nämlich auch zwischen 10 bis 20 Cent für den Pappbecher.

Online Druckservice nutzen

Endlich geschafft, die Hausarbeit nach einem Monat Arbeit endlich fertig geschrieben. Du hast keinen Drucker und der nächste Copy Shop ist zu weit entfernt und auch zu teuer? Bei Juristen zählen keine Ausreden, sondern nur die fristgerechte Abgabe.

Doch es gibt noch Alternativen zum Copyshop. Der Druckservice von charly.education ist für Studenten komplett kostenlos. Hier kannst du also einiges an Kosten sparen. Deine Hausarbeit wird hier nicht nur gratis ausgedruckt, sondern erhält auch noch eine hochwertige Ringbindung. So macht deine Hausarbeit am Ende sogar besonders was her.

Kostenloses Konto einrichten

Damit man seine Rechnungen auch alle bezahlen kann, braucht man spätestens zum Studium auch ein eigenes Konto. Viele Banken wollen hierfür eine Kontoführungsgebühr, wenn man nicht einen bestimmten Mindesteingangsbetrag nachweisen kann.

Doch da wir kein Geld haben, müssen wir eben doch die Gebühr bezahlen. Wem es nicht wichtig ist, bei einer Bank mit bekannten Namen zu sein, kann so einiges sparen. Gerade für Studenten bieten viele online Banken nette Begrüßungsgelder an, die einem das Leben erleichtern können. Statt Geld zu bezahlen, bekommt man sogar noch welches geschenkt. Informiert euch einfach im Internet, welche Bank für euch in Frage kommt.

Nicht alle Bücher kaufen, sondern in der Bibliothek ausleihen

Ein altbewährter Tipp, den wirklich jeder im ersten Semester bekommt. Bücher ausleihen, statt welche zu kaufen. Doch gerade am Anfang scheint der Umgang mit der Bibliothek ungewohnt und man meint eigene Bücher zu brauchen, in die man auch reinschreiben kann.

So ein juristisches Lehrbuch kostet locker 30€ und im Semester braucht man schließlich nicht nur eins davon. Gerade wer gerne mit Kommentaren arbeitet (ein Kommentar zum Gesetz kostet meist über 100€) kann so im Semester bis zu 300€ für Bücher ausgeben.

Da ist es im Endeffekt doch einfacher, sich mit der Bibliothek auseinanderzusetzen. Zwar kann man Bücher hier zumeist nur für einen geringen Zeitraum ausleihen, jedoch hat man so auch immer die neuste Auflage zur Hand.

Denjenigen, die schon dutzende Euros in Bücher gesteckt haben und doch nicht reingucken, sei gesagt, dass viele Unis auch Flohmärkte für alte Bücher anbieten. So bekommt ihr wenigstens noch ein bisschen Geld für eure alten Auflagen zurück und irgendein Erstsemester freut sich, weil er doch noch mal in ein Buch schreiben kann.  

Kostenlose Laptops werden an vielen Unis verliehen

Die nächste Hausarbeit steht an und du fragst dich wie du deinen Gamer-Pc mit in die Uni nehmen kannst? Brauchst du gar nicht, denn viele Universitäten bieten für die vorlesungsfreie Zeit leihweise Laptops für Studenten an. Für die Dauer von bis zu 3 Monaten ist es so möglich, dein Wissen aus jeder Ecke der Bibliothek direkt in den Laptop zu hämmern.

Universitäten, die einen solchen Service nicht bieten, haben jedoch immer auch Präsenz-Pcs, an welchen die Studenten arbeiten können. So kann man sich seine Hausarbeit auch einfach selbst per E-Mail schicken und dann in der Bibliothek weiterarbeiten.

Kein eigenes Fahrrad

Mit unseren Studiengebühren bezahlen wir zumeist nicht nur das Semester, sondern bekommen so noch zusätzliche Goodies. Die Goethe-Uni in Frankfurt bietet ihren Studierenden z.B. den Service von Call-a-Bike kostenlos an. So ist es Frankfurter Studenten jederzeit möglich das Fahrrad zu nehmen. Falls die Bahn mal ausfällt oder man einfach mal Lust hat am Main entlang zu fahren. Dies muss man dann noch nicht mal alleine tun, denn es ist möglich bis zu 4 Fahrräder zur selben Zeit zu entleihen.

Vor allem spart man sich hierdurch eine Menge Geld für etwaige Radreparaturen oder auch den Gang zur Polizei, wenn das eigene Rad geklaut worden ist.

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